es geht um viel

· by Team Wahlkoffer

Es geht nicht um alles.

Aber um sehr viel!

Die Bundespräsidentenwahl in Österreich geht am 4. 12. 2016 in die nächste Runde. Viele sind ermattet von einem schier endlosen Wahlkampf. In der Zwischenzeit erlebt die extreme Rechte in Europa und neuerdings auch in den USA einen Höhenflug, der für alle Demokratinnen und Demokraten Anlass sein sollte, genauer hinzusehen – und wählen zu gehen!

Wenn Trump einen deklarierten antisemitischen Rechtsaußen mit einer Schlüsselfunktion versieht und quasi nebenbei die halbe Familie mit Ämtern versorgt erinnert das durchaus an dunkle Zeiten – übrigens auch stark an die katastrophale Bilanz der Kurzzeit-Regierungspartei FPÖ.

Wenn Marine Le Pen, Geert Wilders, Strache und auch Hofer bedingungslos über den Wahlsieg Trumps jubeln, muss das ebenfalls zu denken geben. Welche der vielen skandalösen Aussagen teilen sie? Wie viel Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, welch absurde Weltfremdheit steckt in ihren politischen Strategien? Was haben sie vor, wenn sie erst einmal an der Macht sind?

Am 4. Dezember geht es um jede einzelne Stimme. Das ist schon oft gesagt worden, aber noch nie war es so zutreffend. Der letzte Wahlgang war nach den Worten Alexander van der Bellens „arschknapp“. Die Wahlen in den USA haben wieder einmal gezeigt, dass sämtliche Wahlprognosen zu vergessen sind, wenn die Rechte ihre Anhänger mobilisiert.

Die österreichische Bevölkerung hat es in der Hand: Entweder einen erfahrenen und besonnenen Politiker zu wählen oder einen unberechenbaren Rechtsausleger mit dubiosen Beratern im Hintergrund. Am 5. 12. ist es für Katzenjammer aller Art zu spät.